Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein
Altenhilfe

Hausgemeinschaften

Hausgemeinschaften

Hausgemeinschaften haben eine kleine Gruppengröße

Hausgemeinschaften stellen eine moderne und hohen fachlichen Standards genügende Lebensform für pflegebedürftige Menschen dar. Sie sprechen damit alle Zielgruppen des konventionellen Pflegeheims an.
Charakteristisch für eine Hausgemeinschaft ist eine Gruppengröße von 10 bis maximal 14 Bewohnerinnen und Bewohnern. Die übliche Wohnbereichsstruktur des konventionellen Pflegeheims mit einer Gruppengröße von 20 bis zu 30 Bewohnern wird somit aufgelöst und in kleinere Wohneinheiten überführt. Diese Einheiten wirtschaften in sich weitgehend selbstständig.


Kleine Gruppen ermöglichen Spezialisierung und besondere Zuwendung

Durch diese kleinräumliche Struktur bieten Hausgemeinschaften bessere Möglichkeiten für die Betreuung besonderer Personengruppen. Dazu gehören insbesondere Demenzkranke, für die die kleine und überschaubare Wohneinheit mit der ständigen Präsenz fester Bezugspersonen und der Orientierung am normalen Alltagsgeschehen („wie in einer großen Familie“) viele Vorteile bietet (Auch junge pflegebedürftige Menschen, sind als Zielgruppe denkbar). Durch die kleine Einheit können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zielgruppengerecht eingestellt werden.


Räumliche Gestaltung der Hausgemeinschaften

Alle Bewohner leben möglichst in einem Einzelzimmer mit Bad und WC, die sich um einen gemeinsamen Wohnküchenbereich gruppieren. Dieser besteht aus einer Küche und dem direkt angrenzenden Wohn- und Speisezimmer, das genügend Raum für das gemeinsame Leben bietet. Einzelne Zimmer sind für Rollstuhlfahrer besonders geeignet.


Bewohnerzimmer

Die Bewohnerzimmer sollen nach den individuellen Vorstellungen der BewohnerInnen eingerichtet werden. Als persönlicher Wohn- und Schlafraum stellen sie den privaten Rückzugsbereich der BewohnerInnen dar und sollten im Idealfall nicht anders als in der ursprünglichen häuslichen Umgebung gestaltet sein. In jedem Zimmer ist ein Pflegebett, ein Nachttisch und ein Schrank vorhanden, eigene Möbel können diese aber auch ersetzen.


Bad und WC

Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Bad mit Dusche und WC. Dies gewährleistet maximale Privatheit im individuellen Wohnbereich.


Wohnküche

Die Küche ist als offene Wohnküche konzipiert, so dass BewohnerInnen sowie ihre Angehörigen aktiv am Geschehen teilhaben oder es auch nur passiv miterleben können. Die Zubereitung von gemeinsamen Mahlzeiten, die Vorbereitung, das Anrichten und auch Aufräumen, Wäschepflege oder jahreszeitlich bedingte Tätigkeiten strukturiert damit, wie im „normalen“ Leben in der häuslichen Umgebung, wesentlich den Lebensalltag in der Hausgemeinschaft.


Weitere Räume

Zusätzlich verfügt jede Hausgemeinschaft über mehrere Nebenräume und einen nahen Büroarbeitsplatz für die MitarbeiterInnen der Pflege und Hauswirtschaft.


Das Alltagsleben bleibt so normal wie möglich

In den Hausgemeinschaften sollen institutionelle Rahmenbedingungen in den Hintergrund treten und der Alltag soweit als möglich an einem normalen häuslichen Tagesablauf ausgerichtet werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner können Eigeninitiative entwickeln, sich an allen Aktivitäten beteiligen, diese unterstützen oder sie auch einfach nur passiv miterleben. Ebenso ist selbstverständlich der Rückzug in das eigene Zimmer möglich. Auch Angehörige können sich in dieses Konzept unkompliziert integrieren und die Atmosphäre mitgestalten.
Die Betreuung des pflegebedürftigen Angehörigen sollte im Idealfall so möglich sein, dass institutionelle Zwänge keine oder nur geringe Berücksichtigung finden müssen.


Standard: Betreuung und stationäre Pflege rund um die Uhr

Die Hausgemeinschaften stellen trotzdem eine normale Form der stationären Versorgung (Heim) dar und unterliegen damit dem Thüringer Heimgesetz. Pro Hausgemeinschaft gewährleistet eine während des Tages anwesende Präsenzkraft, auch Alltagsbegleiterin genannt, maximale Stabilität in der hauswirtschaftlichen Versorgung und als Ansprechperson für Bewohner oder Angehörige. Für jeweils zwei Hausgemeinschaften wird in der Regel ein gemeinsames Pflegeteam gebildet, das die Bewohner aller Pflegestufen fachgerecht betreut. Zudem gibt es selbstverständlich einen Nachtdienst, so dass rund um die Uhr die notwendige Versorgung sichergestellt ist.


Alltagsbegleiter als Garanten der besonderen Konzeption

Durch ihre Ausbildung /Schulung und regelmäßige Fallbesprechungen sind die Mitarbeiterinnen (AlltagsbegleiterInnen) die Garantinnen des Konzeptes: Mit ihre Haltung ermöglichen sie innerhalb der baulichen Struktur einen besonderen Umgang, besonders mit den Demenzkranken: Wertschätzung der biografischen Ausprägung jeder Bewohnerin, die Anpassung der Alltags-Handlungen an „seine Wirklichkeit“ lassen sich in den familienähnlichen Strukturen besser umsetzen. So können Sicherheit und Individualität gut verbunden werden.


Gestaltung der Außenanlagen

Auch die Außenanlagen sind so gestaltet, das sie den Anforderungen von Menschen mit einer Demenz entsprechen: Neben der Abgeschlossenheit und dem Ausnutzen der vorhandenen Baum- und Strauchs-Strukturen und zusätzliche Hochbeete und andere Elemente werden sinnliche Reize angeboten, durch geführte Rundwege soll insbesondere der Bewegungsdrang der Bewohnerinnen befriedigt werden helfen. Dies sollte auch insbesondere selbstständig möglich sein.


Hausgemeinschaften finden Sie in folgenden Senioreneinrichtungen der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH:

 
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