Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein
Diakonie Landgut Holzdorf gGmbH

Ein geschichtsträchtiger Ort

Ein geschichtsträchtiger Ort

Das Landgut wird zu 90 Prozent von der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein und zu 10 Prozent von der Ev. Stiftung Christopherus getragen. Es hat eine lange Geschichte.


14. Jahrhdt.

erste Erwähnungen des Landgutes Holzdorf, als Rittergut mit Vierseitenhof

1917

Der Mannheimer Fabrikant und Kunstliebhaber Dr. Otto Krebs wird Besitzer des Gutes und veranlaßt umfangreiche Um- und Ausbaumaßnahmen sowie Erneuerung der Innenausstattung des Herrenhauses

1920 - 1939

einmalige Kunstsammlung wird durch Dr. Krebs zusammengetragen: Malereien und Plastiken dt. und franz. Impressionisten wie Cezanne, Corinth, Lehmbruck, Degas, Gauguin, Monet, Manet, Renoir, van Gogh, Picasso - insgesamt 98 Gemälde und 19 Plastiken

Rettung der größten privaten Impressionistensammlung vor der Vernichtung als “Entartete Kunst” durch die Nationalsozialisten in einem geheimen Tresor

1941

Otto Krebs stirbt 68 jährig an einem Krebsleiden. Sein Vermögen geht an seine Frau Frieda Kwast und an die noch zu Lebzeiten von ihm gegründete Mannheimer Krebs-Scharlach-Stiftung

1945 - 1949

Nutzung des Landguts als Versorgungszentrum der sowjetischen Besatzung, mit Abzug der Armee: Verlust der Kunst-sammlung für Holzdorf

1949 - 1961

Schulungseinrichtungen des Innenministeriums und der Gewerkschaftsorganisation der DDR

1961 - 1995

Kinderheim mit Schulteil und Ausbildungsplätzen für ca. 100 Kinder aus dem deutsch-deutschen Grenzgebiet

1995

54 der inventarisierten Gemälde werden in der Ausstellung “Verschollene Kunstwerke” in der Eremitage St. Petersburg gezeigt

1999

Eigentümerwechsel der städtischen Immobilie, die Diakonie Landgut gGmbH entwickelt ein nachhaltiges Nutzungs-konzept, das dem kulturellen Anspruch gerecht wird

 
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