
Geschichte

Das Geheimnis vom Rittergut Holzdorf
Vor den Toren Weimars liegt, eingebettet in eine hügelige Wiesenlandschaft, ein kleines Landgut: das Rittergut Holzdorf. Hier spiegeln sich ganz wesentliche Aspekte deutscher, wenn nicht europäischer Kunst- und Musik- geschichte wider, die bis heute unbekannt blieben, obwohl deren Bedeutung weit über das Rittergut hinausweist.
Annährung an ein Geheimnis – kurzer Abriss der Gutsgeschichte
Eine urkundliche Erwähnung findet sich erstmals für das Jahr 1271- damals noch unter dem Namen Halsdorf. Vornehmlich wurde Schafzucht betrieben, zeitweise wurde das Gut aber auch überhaupt nicht bewirtschaftet, sondern vollständig aufgegeben- ein Indiz dafür, dass es kaum lohnenden Ertrag erbrachte. mehr
Das Geheimnis wird gelüftet – der Gutsherr Otto Krebs
Mitten im Ersten Weltkrieg, im Jahr 1917, erwarb der Mannheimer Fabrikant Dr. Otto Krebs (1873-1941) das Rittergut Holzdorf. Erstaunlich insofern, weil Dr. Krebs mit Thüringen geschweige denn mit Weimar oder gar Holzdorf bis dahin keinerlei (nachweisbare) Berührung gehabt hatte. mehr
Verschwunden: Musik in Holzdorf
Im Gegensatz zu Gebäuden und Park, die auch den unwissenden Besucher erahnen lassen, welche Besonderheiten er vor sich hat, lässt sich die musikalische Geschichte von Holzdorf leider nicht mehr akustisch nachempfinden. mehr
Das Geheimnis verschwindet im Geheimen – Der „Krimi” von Holzdorf
Bei jedem bevorstehenden Besuch in Holzdorf gab Dr. Krebs seinem Personal vor Ort schriftliche Anweisungen, welches Bild er an welcher Wand zu sehen wünschte. mehr
Ausklang
Wer heute dieses kleine, scheinbar unbedeutende Gut Holzdorf besucht, kann erleben, wie die sanierten Ställe und Wirtschaftsgebäude vom jetzigen Besitzer, der Diakonie Landgut Holzdorf gGmbH, lebendig genutzt werden- für soziale Projekte und als Altenpflegeschule. mehr






nach oben
drucken




