Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein

18.05.2017 | Nicht binden, verbinden!

18.05.2017 | Nicht binden, verbinden!

Die Diakoniestiftung hatte am Mittwoch zum achten Sozialkongress: Mehrwert für Thüringen eingeladen - die größte Veranstaltung dieser Art im Freistaat!
Der Kongress hat in Bad Blankenburg stattgefunden und wurde von mehr als 300 Gästen aus Politik und Sozialwirtschaft, Kirche und Verwaltung, Verbänden und freien Trägern genutzt, um das Thema: "Fachkräfte finden und binden" zu besprechen, Informationen zu erhalten und den Fachvortrag von Joachim Schledt, Personalleiter der Alnatura Produktions- und Handels GmbH, zu hören. Er hat in seinem Vortrag vom Generationswandel, auch in Bezug auf die Arbeitnehmerschaft gesprochen und empfohlen, beste Rahmenbedingungen zu schaffen, um Mitarbeitende nicht nur an das Unternehmen zu binden, sondern sie mit ihm zu verbinden. Er sieht die Mitarbeitenden als seine Kundschaft, der er gerecht werden möchte und der er beste Bedingungen schaffen möchte.

In der anschließenden Diskussionsrunde, die von Jörg Riebartsch, Chefredakteur der Ostthüringer Zeitung, moderiert wurde, war ebenfalls das Thema "Fachkräfte finden und binden" vorherrschend und wurde dort vielschichtig beleuchtet.

Die Teilnehmer:

Prof. Dr. Michael Behr, Abteilungsleiter im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Ulrike Köppel, Geschäftsführerin der Weimar GmbH

Anett Richter, Schulleiterin der Michaelisschule und der Freien Montessori-Gemeinschaftsschule Bad Lobenstein

Joachim Schledt, Personalleiter der Alnatura Produktions- und Handels GmbH

Dirk Heinrich, Vorstand der Kreissparkasse Saale-Orla (stellvertretend für Helmut Schmidt Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Saale-Orla)

Kay Senius, Chef der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit

Marko Wolfram, Landrat des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt


Sie alle berichteten von ihren Sorgen bei der Suche nach Fachkräften, erklärten ihre Strategie, um weiterhin gutes Personal zu finden und zeigten sich neuen Wegen gegenüber aufgeschlossen. Die fundierten Nachfragen und Einwürfe von Moderator Riebartsch, das Wissen der Behördernvertreter, die Sicht der Kreisverwaltung und die Erfahrungen der Kreissparkasse sowie der Bad Lobensteiner Schule boten einen aufschlussreichen Einblick in die Thüringer Nachwuchs- und Fachkräftesuche.

In der Mittagspause, die sowohl zur Stärkung diente, aber auch Gelegenheit für Gespräche und Begegnungen gab, konnten mehr als 15 Infostände verschiedener Partner besucht werden und am Tisch der Werkstätten Christopherushof eingekauft werden.

Am Nachmittag wurden die Themen des Vormittages in vier Fachforem vertieft:

  • Wenn das die Lösung ist, hätte ich gern das Problem zurück!

Einführung: Marlies Köhler Geschäftsbereichsleitung Kinder / Jugend / Familien der Diakoniestiftung

Humorvortrag: Eva Ullmann Deutsches Institut für Humor®, Leipzig

  • „Alle Wege führ´n nach Rom... und welche auf den Arbeitsmarkt? Ein Navigator in der Maßnahmevielfalt Thüringens

Referat: Prof. Dr. Michael Behr Abteilungsleiter Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Erfurt

Moderation und Navigation: Bettina Schmidt, Koordinatorin Geschäftsfeld Eingliederungshilfen der Diakoniestiftung

  • Ein hart umkämpfter Markt! Wie finde ich Fachkräfte für mein Unternehmen?

Referat: Sabrina Matzeit und Roger Kappel-Götz, Privatinstitut für Transparenz im Gesundheitswesen GmbH – Deutsches Seniorenportal,Schwetzingen

Einführung: Martin Gebhardt, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe der Diakoniestiftung

  • Wahre Schönheit kommt von innen. Nachhaltige Strategien zur Mitarbeitergewinnung und -bindung

Impuls und Moderation: Juliane Lotz und Lars Eisert-Bagemihl, Diakonisches Bildungsinstitut Johannes Falk, Eisenach


Noch zum Ausklang wurde bei Kaffee und Kuchen aus der Christo-Bäckerei in Altengesees über die Themen des Tages gesprochen - ein Schlüsselthema für die Zukunft der Sozialwirtschaft. Denn da wo hilfebedürftige Menschen betreut werden, müssen gute, motivierte Mitarbeitende zur Stelle sein. Wir brauchen gute Konzepte und aktive Umsetzungsprozesse, damit die Sozialwirtschaft den Wettbewerbe um Fachkräfte nicht verliert. Die Gespräche und Begegnungen während des Sozialkongresses haben ganz sicher dazu beigetragen.

Oberkirchenrat Eberhard Grüneberg, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland, sagte in seiner Ansprache, über die Arbeit und die Angebote der Diakonie erreicht die Kirche die Menschen. Ganz kleine, zum Beispiel in diakonischen Kindergärten und sehr alte, in Seniorenpflegeheimen. Zukünftig wollen wir auch ausreichend Fachkrafte erreichen, binden und mit unseren Einrichtungen verbinden.


Hier gelangen Sie zur Bilderschau mit Impressionen vom 8. Sozialkongress der Diakoniestiftung.


Hier gelangen Sie zum Beitrag vom 8. Sozialkongress im MDR-Thüringen Journal (Sendeminute 7:52 bis 11:05).


 
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