Johannes-Landenberger-Förderzentrum Weimar

Am Johannes-Landenberger-Förderzentrum in Weimar lernen Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der geistigen Entwicklung.

Gelegen im Zentrum der Stadt bieten wir unseren Schülerinnen und  Schülern eine modern ausgestattete Schule und ein großes, auch an die Bedürfnisse von behinderten Kindern und Jugendlichen angepasstes, Außengelände.

Ehrenamtlich unterstützt werden wir durch den Schulförderverein-Für Euch e.V.  und die Förderstiftung Johannes-Landenberger-Förderzentrum.

Kommen Sie uns besuchen und lernen Sie uns kennen!

Montag bis Donnerstag: 7:15 bis 15:15 Uhr
Freitag: 7:15 bis 13:15 Uhr und nach Vereinbarung.

In Verantwortung des Schulfördervereins betreibt die Schule eine eigene Homepage. HIER erhalten Sie weitere Informationen zum Johannes-Landenberger-Förderzentrum.

Andrea König
Schulleiterin

Schubertstr. 1b
99423 Weimar
Tel.: 03643 - 2410-772
Fax: 03643 - 2410-779

Mail: A.Koenig@diakonie-wl.de

Download: vCard


Svea Kehm
Verwaltung

Tel.: 03643 - 2410-770
Fax: 03643 - 2410-779

Mail: S.Kehm@diakonie-wl.de

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Unsere Schüler

Gegenwärtig besuchen 128 Schüler unsere Einrichtung. Alle Kinder und Jugendlichen haben einen erhöhten sonderpädagogischen Bedarf. Manche unserer Schülerinnen und Schüler haben jedoch zusätzliche Beeinträchtigungen beim Hören, Sehen, der körperlichen Entwicklung, der Sprache, im Verhalten oder sind autistisch.

Unsere Kinder und Jugendliche kommen zu uns in die Förderschule, nachdem sich eine kompetente Fachkraft durch spezielle diagnostische Verfahren davon überzeugt und in einem Gutachten formuliert hat, daß eine sonderpädagosiche Betreuung notwendig ist.

Folgende Indikationen sprechen für eine Aufnahme in unsere Förderschule:

  • ein erhöhter sonderpädagogischer Förderbedarf, der an Grundschulen oder einer Förderschule im Bildungsgang „Lernen“ nicht ausreichend gegeben werden kann
  • zusätzliche Beeinträchtigungen durch Körper-, Seh-, Hör- oder Sprachbehinderung
  • Autismus
  • Verhaltensoriginalität

Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler in ihrer geistigen Entwicklung – wir geben ihnen besondere Hilfestellung bei der Entwicklung ihrer Wahrnehmung, des Denkens, der Sprache und ihres Handelns. Wir unterstützen sie, damit sie ihr Leben weitgehend selbständig führen können.

Unsere Schülerinnen und Schüler gehen zwölf Jahre zur Schule und absolvieren dabei vier Stufen: Unterstufe, Mittelstufe, Oberstufe, Werkstufe. Unsere Klassenstärke beträgt im Durchschnitt etwa zehn Schülerinnen und Schüler. Auf die Besonderheit eines Jeden wird an unserer Schule eingegangen. Je nach Entwicklungsstand werden unsere Schüler individuell beschult.

Unsere Mitarbeiter

Für unsere Schüler sind wir da: 17 Lehrer und 21 sonderpädagogische Fachkräfte. Außerdem stehen uns eine Krankenschwester, eine Ergotherapeutin, Zivildienstleistende, eine Sekretärin und ein Hausmeister zur Verfügung. Zusätzlich absolvieren bei uns zukünftige Erzieher, Sozialassistenten, Heilerziehungspfleger, Lehrkräfte, Sozial- und Heilpädagogen diverse Praktika. Bei uns haben auch Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter die Möglichkeit, ihre Referendarszeit zu leisten.

So arbeiten wir

Die Arbeit der Unter-, Mittel, Ober- und Werkstufe richtet sich darauf, unsere Lernenden auf ein weitestgehend selbständiges Leben vorzubereiten. Jede dieser Stufen verfolgt dabei auch ihre eigenen Ziele, die wiederum Voraussetzung für den Übergang zur nächst höheren Stufe darstellen. Dabei bildet der Lehrplan zusammen mit den jeweiligen Stundentafeln die verbindliche Grundlage für den Unterricht. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass dem Lehrenden pädagogische Freiräume bleiben, die er eigenverantwortlich ausfüllen kann. Die Orientierung an den individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten, Bedürfnissen und Erfordernissen steht dabei im Vordergrund.

Im Rahmen unseres Gesamtunterrichtes werden Lernbereiche wie Zahlen, Mengen, Größen, Lesen, Schreiben, Musik, Kunsterziehung, Sport, Arbeitsvorbereitung, Werken, Umwelt und Natur vermittelt. Außerdem gehören zum Unterrichtsprogramm Religion bzw. Ethik und sonderpädagogische Ergänzungsstunden.

In den täglichen Unterricht fließen stets reformpädagogische und therapeutische Ansätze (Montessori, TEACCH, Petersen...) ein, die unseren Lernenden das Erfassen und Verarbeiten von Lerninhalten erleichtern soll. Diese Methoden werden je nach individuellem Bedürfnis und Entwicklungsstand des Einzelnen ausgewählt und eingesetzt. Der Ausspruch „Hilf mir, es selbst zu tun“ (Maria Montessori) ist dabei ein wesentlicher Leitgedanke.

In der Unterstufe wird damit begonnen, vorhandene Lern- und Entwicklungspotentiale zu erkennen und zu erschließen und die Entwicklung zu fördern. Die Inhalte der Bildung erstrecken sich dabei von der Förderung basaler Fähigkeiten über die Erfüllung des Förderbedarfs in allen Persönlichkeitsbereichen zur Entwicklung von Sozial-, Sach-, Methoden- und Selbstkompetenz und der Aneignung lebenspraktischer Erfahrungen und Fertigkeiten bis hin zum Erlernen und Anwenden von Kulturtechniken.

Die Mittelstufe knüpft an die Unterstufenstruktur und die dort behandelte Themenvielfalt an. Die entsprechenden Bildungsinhalte zur persönlichen Lebensbewältigung werden aufgefrischt, vertieft und erweitert.

Die Bereiche, in denen gelernt wird, beziehen sich auf die eigene Person, die Selbstversorgung, das Leben in der Gemeinschaft und die Sachumwelt. In weiteren Lernbereichen geht es um Muttersprache, Mathematik, Sachkunde, musisches und ästhetisches Gestalten, Sport und Werken.

Die Beschulung unserer Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe basiert auf den Lerninhalten der Unter- und Mittelstufe und baut darauf auf Unterrichtsinhalte werden fortgeführt bzw. intensiviert.

Folgende Schwerpunkte stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Hilfe und Entwicklung der individuell erreichbaren Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • weitgehende Teilhabe am Leben in der Gesellschaft
  • Selbstbestimmung
  • selbständige Lebensgestaltung.

Aus der Brückenfunktion zwischen Kindheit und Erwachsenenleben kommt der Pädagogischen Arbeit in der Werkstufe die Aufgabe zu, Jugendliche auf ihr Leben als Erwachsene vorzubereiten“, so definiert der Lehrplan des Thüringer Kultusministeriums den Bildungsauftrag der Werkstufe. Im Mittelpunkt steht die Gesamtpersönlichkeit des Schülers. Ziel sind die Hilfe beim Erwachsenwerden und die Unterstützung bei der Gestaltung eines sinnerfüllten Lebens mit einem hohen Grad an Selbständigkeit.

Die Werkstufe mit ihrer integrativen Funktion setzt fort, was in den vorangegangenen Schulstufen an Bildung erworben wurde und stellt sich gleichzeitig die Aufgabe, dies in das zukünftige Leben als Erwachsener einzubinden. Vorbereitet wird außerdem auf das Arbeitsleben durch die Vermittlung von Grundfertigkeiten, die für verschiedene berufliche Tätigkeiten von Bedeutung sind.

Die folgenden Bereiche markanter Lebenssituationen stehen bei der Gestaltung des Unterrichtes in enger Verbindung:

  • Ich - Erfahrung
  • Arbeit und Beruf
  • Wohnen
  • Freizeit
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Umwelt und Umweltschutz

Der Träger unserer Gemeinschaftsschule ist das Michaelisstift Gefell.

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Unser Schulalltag

Die Johannes-Landenberger-Schule ist eine Ganztagschule, die Früh- und Spätdienste sowie sonderpädagogischer Ferienbetreuung anbietet.

Am Morgen werden unsere Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsenen von Beförderungsunternehmen zur Schule gebracht und am Nachmittag wieder nach Hause bzw. in ihr Wohnheim gefahren.

Unser Unterricht beginnt 8.00Uhr und endet von Montag bis Donnerstag 14:40 Uhr und am Freitag um 13:00 Uhr. Allerdings öffnen wir unsere Schulpforten schon 07:15 Uhr und schließen erst 15:15 Uhr bzw. 13:15 Uhr wieder. In dieser Zeit werden unsere Kinder und Jugendlichen in den Früh- bzw. Spätdiensten betreut.

Praktika

Der Schritt unserer jugendlichen Schülerinnen und Schüler von der Ober- in die Werkstufe ist der deutlichste von allen Stufenwechseln. Neue Herausforderungen, anspruchsvollere Aufgaben und Betätigungsfelder erschließen sich nun den jungen Erwachsenen und warten darauf, bewältigt zu werden. Die Vorbereitung auf das Arbeitsleben steht nun vermehrt im Vordergrund und Themen wie Selbständigkeit, Eigenverantwortung und Selbstbestimmung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Wir sind sehr stolz darauf Weimarer Firmen und Einrichtungen gefunden zu haben, die unseren Werkstufenschülern und -schülerinnen die Möglichkeit bieten, an einem Tag pro Woche in ihre Räumlichkeiten hinein zu schnuppern und betriebsbezogene Aufgaben zu erfüllen.

Therapeutische Angebote

Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern während des Schulalltages die Teilnahme an folgenden Therapien an:

  • Physiotherapie
  • Ergotherapie
  • Logopädie
  • Schwimmtherapie

Diese Angebote werden von Therapeuten abgedeckt, die auf Rezeptbasis arbeiten.

  • Therapie und pädagogische Förderung von autistischen und in ähnlicher Weise kommunikationsgestörten Kindern und Jugendlichen nach dem TEACCH - Ansatz

Kurse und Arbeitsgemeinschaften

Zusätzlich zum „ganz normalen“ Unterricht gibt es natürlich unterschiedliche Arbeitsgemeinschaften und Kurse, die gern von unseren Schülerinnen und Schülern besucht werden:

  • Sport
  • Chor "Die Landenberger Lerchen"
  • Zirkus "Jokolus"
  • Theater
  • Baskettball
  • Unsere "Waldgeister"
  • Schülerzeitung "Kleeblatt"
  • Kurse im Rahmen der Schuljugendarbeit, wie Ballsport, Bewegungsspiele, Fit und Gesund, Schüler kochen für Schüler

Kosten

Es wird kein Schulgeld erhoben.

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Anschrift der Einrichtung:

Michaelisstift Gefell
Johannes-Landenberger-Förderzentrum
Schubertstr. 1b
99423 Weimar

Rechnungsanschrift:

Michaelisstift Gefell
Bayerische Str. 13
07356 Bad Lobenstein

Bitte senden Sie Ihre Rechnung (mit Angabe der Lieferanschrift) bevorzugt per Email an: rechnung@diakonie-wl.de

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Kontakt

Andrea König

Schubertstr. 1b
99423 Weimar
Tel.: 03643 - 2410-772
Fax: 03643 - 2410-779

Mail: A.Koenig@diakonie-wl.de

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Spendenkonto

Kreissparkasse Saale-Orla
IBAN: DE32830505050000021520
BIC: HELADEF1SOK
Verwendungszweck: Johannes-Landenberger-Förderzentrum


Bildungsspender

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