Jahresfeste des Michaelisstiftes Gefell

Das Michaelisstift Gefell ist eine kirchliche Stiftung mit dem ursprünglichen Sitz Gefell. Gegründet 1849 als "Rettungsanstalt" für arme der Erziehung bedürftige Kinder, blickt das Stift auf eine lange, wechselvolle Geschichte zurück.

Mit einem großes Jahresfest feiern Bewohner, Beschäftigte, Mitarbeitende, Familien, Freunde und Anwohner der Region jährlich das Bestehen des Michaelisstiftes Gefell.

Andreas Berger
Wohnverbundleiter

Hofer Straße 30/32
07926 Gefell
Tel.: 036649 - 883-10
Fax: 036649 - 883-19

Mail: A.Berger@diakonie-wl.de

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Einladungsflyer/ Programm

Einander halten - war das Motto für das Jahresfest des Michaelisstiftes in Gefell, einer der vier Gesellschafter der Diakoniestiftung. Im Festgottesdienst begrüßte Dr. Klaus Scholtissek, Vorstandsvorsitzender des Michaelisstiftes, die vielen Gäste aus den Wohnstätten, aber auch aus der Stadt Gefell und weitgereiste Menschen, wie Angehörige und Freunde der Bewohner. Selbst Landrat Thomas Fügmann und Bürgermeister Marcel Zapf waren gekommen. Gemeinsam erlebten alle die schöne Darstellung von der "Heilung des Gelähmten", den Auftritt des Bewohner-Chores und eine musikalische Predigt von Pfarrer Toralf Hopf.

Wohnverbundleiter Andreas Berger hatte die schöne Aufgabe, alle zum gemeinsamen Fest in das Lebenskulturhaus und die Wohnstätten Michaelisstift einzuladen. Doch zunächst erklärte er, warum gerade dieses Motto gewählt wurde. „Einander halten - Wir erleben jeden Tag, wie wichtig es ist, dass Menschen Halt und Orientierung erfahren. Auch in unseren Häusern und mit unseren Diensten wollen wir dies vermitteln und ein Stück Geborgenheit geben. Und wir dürfen uns selbst gehalten wissen von Gott, unserem Vater. Danke, dass Sie uns die Treue halten und für alle Unterstützung", sagt er und lud alle zu Aktionen, Musik und Leckereien ein.

Dabei tat es dem Fest kaum Abbruch, dass der langersehnte Regen ausgerechnet am Jahresfest Sonntag über Gefell kam. Kurzerhand wurden sämtliche Verkaufsstände, Versorgungstische und auch die neue Eismaschine in die Räume der Tagesstruktrur, den Sportraum, die Flure und der Tagespflege verlegt. Alle konnten etwas beengt, aber gemütlich zusammen Kaffee trinken, losen, spielen, schöne Dinge kaufen und plaudern. Es wurde gebastelt, durch die Räume geführt und über das mobile Seniorenbüro informiert. So verging das Fest wieder einmal viel zu schnell. Der Alltag hat Bewohner und Mitarbeitende schnell eingeholt, aber im kommenden Jahr wird zum 170. Mal gefeiert, ganz sicher mindestens genauso schön, wie am vergangenen Sonntag.

Text: Sandra Smailes

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Einladungsflyer/ Programm

 „Wie würde sich die Welt verändern, wenn wir nicht nur auf uns schauen würden.“ – Das war die Botschaft der ­Geschichte vom barmherzigen Samariter, welche einige der Bewohner vom Gefeller Michaelisstift spielerisch und musikalisch auf ihre Art vorführten. Die vielen Menschen in der voll besetzten Kirche in Gefell hörten am Sonntagnachmittag außerdem eindrucksvolle Worte zum ­Motto des Jahresfestes des Michaelisstift „Einander sehen“.

Pfarrer Toralf Hopf nahm es zunächst wörtlich, ging die Bankreihen im Kirchenschiff entlang und sprach die Leute an, gab manchem die Hand. „Die Sehnsucht, wahrgenommen, gesehen zu werden, ist heute groß.“ Die Freude daran kenne jeder. „Wir wollen gesehen werden, aber nur die Begegnung auf Augenhöhe führt zu einem ­gelungenen Miteinander“, gab er mit auf den Weg. Das Michaelisstift sei ein Ort, an dem sich erahnen lasse, was Gottes Sehen alles bewirken könne. „Das es gut wird, dass es gut bleibt.“ Der Pfarrer sprach besonders die Mitarbeiter des Michaelisstiftes an, die pflegen, beraten, heilen, trösten, ermutigen. Aus der Hoffnung heraus, das Beste für die ihnen anvertrauten behinderten Menschen zu wollen und zu ­geben.

Einer, der seit 35 Jahren im Dienst der Diakonie steht, ist Jürgen Heller. Er wurde von Dr. Klaus Scholtissek, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Diakoniestiftung mit einer besonderen Ehre bedacht: Er durfte im Gottesdienst das goldene Kronenkreuz der Diakonie entgegennehmen.

Für einen festlichen Rahmen sorgte der Chor des Michaelisstiftes. „Gut, dass wir einander haben“ war nur eines der Lieder, die mit viel Freude dargeboten wurden.

„Die Menschen zu sehen, die am Rand stehen, darum geht es“, sagte Andreas Berger. Er ist als Wohnverbundleiter in Gefell ­gemeinsam mit 58 Mitarbeitern für etwa 80 Frauen, Männer und Jugendlichen mit geistigen und körperlichen Behinderungen verantwortlich. Wenn man sich heute umsehe, so Berger, sehe man viel Egoismus, auch Gedankenlosigkeit. „Wir stellen dem Annahme und Geborgenheit gegenüber.“

Markus Enders vom Stiftungsrat sprach ein anderes Problem an: „Wir hoffen, dass die Politik uns und unsere Probleme auch nach der Wahl noch sieht.“ Ein Problem sei, das behinderte Menschen nicht als Wähler zur Bundeswahl zugelassen seien.

Dass so viel Optimismus im Michaelisstift Gefell ausgestrahlt wird, brachte Landrat Thomas Fügmann (CDU) zum Ausdruck: „Es liegt mir am Herzen, dass es allen Menschen gut gehen soll. Menschen, die für sich selbst sorgen können und Menschen, die Hilfe brauchen.“ Dass die Bewohner des Michaelisstiftes integriert seien, falle auf.

„Seit einigen Monaten überlegen wir, wie wir die Angebote für Senioren, und nicht nur sie, ­erweitern können“, brachte Klaus Scholtissek einen weiteren Aspekt vor. Mit der Tagespflege habe man begonnen. Jetzt denke man darüber nach, auch im ambulanten und stationären Bereich weiterzukommen. Ideen seien dabei gefragt.

Nach dem Festgottesdienst gab es im Garten des Michaelisstifts noch viel zu erleben. Spiele, kreatives Gestalten, Pferdekutschfahrten, Besichtigungen, Marktstände und viele Leckereien warteten auf die Bewohner und ihre Gäste.

Conny Bergemann vom neu eröffneten Connys Gasthof in Dobareuth hat 180 Euro zum Jahresfest gespendet. Das Geld wird für die Grillhütte verwendet.

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Einladungsflyer/ Programm

Am Sonntag hat das 167. Jahresfest des Michaelisstiftes Gefell stattgefunden. Die vielen Gäste, darunter die Bewohner, Mitarbeitende, aber auch Angehörige, Einwohner der Stadt Gefell und auch Landrat Thomas Fügmann, das Landtagsmitglied Christian Herrgott und später dann der Bürgermeister Marcel Zapf erlebten einen schönen Nachmittag. Dieser begann mit dem Festgottesdient in der Gefeller Stadtkirche. Dr. Klaus Scholtissek, der Vorstandsvorsitzende des Michaelisstiftes begrüßte die vielen Gäste. Er dankte allen Mitarbeitenden für ihren Dienst und erwähnte auch die Rolle der Diakonie in der gegenwärtigen Flüchtlingssituation. Als positives Beispiel von Integrationsbemühungen führte er das interkulturelle Nähcafé im Lebenskulturhaus an.

„Komm, wir danken dem Herrn“ – das Motto des Festes fand sich auch im Anspiel im Gottesdienst wieder. Uta Renner hatte mit Bewohnern das Lied „ Danke für diesen guten Morgen“ schauspielerisch umgesetzt. Chor und Band unter Leitung von Frau Kerstin Berlich bereicherte auf bewährt frische, fröhliche Weise den Gottesdienst. In dessen Verlauf der neue Wohnverbundleiter Andreas Berger von Pfarrer Toralf Hopf und Rektor Axel Kramme den Segen für seine Aufgabe erhielt. Außerdem wurden Carolin Wohlfahrt-Meyer und Anja Pezold für ihren 25-jährigen Dienst mit dem Kronenkreuz geehrt. Anja Heinz und Thomas Geue wurde herzlich zur 10-jährigen Mitarbeiterschaft im Michaelisstift gratuliert.
Landrat Thomas Fügmann betonte in seinem Grußwort die positive Umsetzung der Aufgabe des Michaelisstiftes und seiner Mitarbeitenden, den Menschen mit Behinderungen eine Heimat zu geben. Es gäbe jedes Jahr Neues zu entdecken. Er erklärte die Situation zur Flüchtlingshilfe im Landkreis und machte deutlich, dass trotz dieser Herausforderung, die Eingliederungshilfe nach wie vor mit der Unterstützung des Landkreises rechnen könne.

Traditionell gibt es zum Jahresfest nach dem Gottesdienst auf dem gesamten Gelände der Wohnstätten Aktionen und Angebote. Zum ersten Mal war auch ein Flohmarkt dabei, neu war auch, dass Bewohner aus Stelzen selbst hergestellten Schmuck anboten. Die Michaelisschule, die Werkstätten Altengesees und Stelzen waren mit Ständen vertreten. Es konnte bunter Blumenschmuck, Herbstdekorationen, Getöpfertes und viel mehr gekauft werden. Es gab viel zu Kosten und Probieren, guten Kuchen, Gebratenes vom Rost und alles was ein schönes Fest ausmacht, nicht zuletzt herrliches Sommerwetter.
Gekrönt wurde das Jahresfest durch eine Spendenübergabe. Die Town- und Countryhaus-Stiftung hat 500 Euro zur Neugestaltung der Spiel- und Freizeitfläche mit Bodentrampolin und Grillhütte übergeben. „Dafür sind wir sehr dankbar. Wir haben auch Unterstützung von den Firmen Homberger, Fröh und Rettenmeier bekommen. Wir danken ihnen, aber auch den privaten Spendern für die Unterstützung für unsere Spiel-und Freizeitfläche und für das Fest“, sagte der Wohnverbundleiter Andreas Berger.

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Einladungsflyer/ Programm

Josef, du schaffst das, so lautete das Motto zum 166. Jahresfest des Michaelisstiftes Gefell. Hunderte Gäste, unter ihnen auch Bewohner, Mitarbeitende und Angehörige, waren am Sonntag gekommen, um beim traditionellen Michaelisfest dabei zu sein. Der bunte Nachmittag begann mit einem Festgottesdienst in der Stadtkirche. Dort wurde viel Mut gemacht. Und so erzählte das Singspiel, welches die Bewohner in diesem Jahr vorbereitet hatten, von Josef auf seinem Weg vom verwöhnten kleinen Bruder bis hin zum Stellvertreter des ägyptischen Pharaos. Bevor aber Josef diese große Herausforderung bewältigen konnte, musste er sich zunächst zahlreichen Prüfungen stellen.

Den Predigtworten von Pfarrer Axel Kramme folgend, sind auch oft wir es, die schwierige Wege zu gehen haben. Deshalb sollten sich alle von dem Mutmachlied „Du schaffst das“ angesprochen fühlen und in schweren Zeiten auf Gott vertrauen.

Auch den neuen Mitarbeiterinnen der Tagespflege wurde von Pastorin Anne-Katrin Kummer Mut für deren bevorstehende Aufgaben zugesprochen, bevor sie feierlich in ihren Dienst in der Diakonie eingesegnet wurden. Ramona Kleinhenz, Barbara Büttner, Katja Schmidt und Dorothee Kallenbach begleiten seit Juli das neue Tagespflegeangebot im Lebenskulturhaus in Gefell. Sie betreuen dort vorwiegend ältere und hilfebedürftige Menschen, die zu Hause leben.

Für Anne-Katrin Kummer war es der vorletzte Gottesdienst in ihrer Kirchgemeinde. Nach 16 Jahren in Gefell stellt sie sich ab Oktober neuen Aufgaben. „Wir danken Pastorin Kummer und ihrem Mann für ihr Engagement. Sie haben die Brücke zwischen Michaelisstift und Kirchgemeinde stets verbunden und unsere Arbeit in all den Jahren mitgetragen“, sagte Dr. Klaus Scholtissek, Vorstandvorsitzender des Michaelisstiftes Gefell.

Markus Enders, Vorsitzender der Stiftungsräte Michaelisstift Gefell und der Ev. Stiftung Christopherushof freute sich der Einladung zum Jahresfest folgen zu können. So schön habe er die Josefgeschichte noch nie gehört, und betonte dabei auch die Entwicklungen in Gefell. Die Stiftung sei schon immer eine Begegnungsstätte für Menschen gewesen und es gilt all denen Dank, die diese Tradition weiterführen. Die Eröffnung des Lebenskulturhauses und der Tagespflege haben in besonderem Maße dazu beigetragen.

Nach dem Festgottesdienst wurde zur Einweihung des Lebenskulturhauses und der Tagespflege eingeladen. Die zahlreichen Gäste wurden von der Schalmeienkapelle Gefell begrüßt und auch der Gefeller Kindergarten hielt einen musikalischen Beitrag bereit.

„Wir freuen uns über jeden der kommt“, sagte Martin Gebhardt, Vorsitzender der Geschäftsbereichsleitung Altenhilfe, als er das neue Angebot in Gefell vorstellte. Die Tagespflege hat seit Juli geöffnet und findet seitdem wachsenden Zuspruch. Derzeit werden dort 14 Tagesgäste betreut.

Thomas Fügmann, der Landrat des Saale-Orla-Kreises, war ebenfalls gekommen, um bei der Einweihung der neuen Räumlichkeiten dabei zu sein. Er lobte das neue Angebot und die damit verbundenen Bemühungen für Menschen in unserer Region. Der Landrat betonte, wie wichtig es sei, dass es eine Kontaktstelle gibt, wo sie Hilfe und Fürsorge erhalten. Ebenso sei es unsere Pflicht älteren Menschen einen guten Lebensabend zu gewähren.

Auf dem Festgelände herrschte währenddessen ein buntes Treiben. Verschiedene Verkaufsstände, Kaffee und Kuchen, Gebratenes, Spiel- und Bastelangebote, Kinderschminken, Kutschfahrten sowie ein musikalisches Rahmenprogramm sorgten für einen unterhaltsamen Nachmittag.

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Einladungsflyer/ Programm

Das Jahresfest des Michaelisstifes Gefell war wieder mit zahlreichen Höhepunkten versehen. Ganz voran stand dabei in diesem Jahr die Vorstellung des Projektes Lebenskulturhaus Gefell. Mehrere Räume im Haupthaus sollen ab 2015 allen Menschen, ob behindert oder nicht behindert, offen stehen. Für Begegnungen, gemeinsame Feste, Kurse, zum Musik hören und anderem mehr. Es soll ein "neuer sozialer Treffpunkt für Gefell werden", umriss Markus Enders, der Vorsitzende der Stiftungsräte Michaelisstift und Evangelische Stiftung Christopherushof das Ziel des neuen Lebenskulturhauses. Dr. Klaus Scholtissek, Geschäftsführer der Diakoniestiftung, lud Bewohner und deren Angehörige, Mitarbeiter und interessierte Besucher zum Jahresfest ein, die Räume, die noch nicht ganz fertig sind, zu besichtigen. "Wir wollen das Lebenskulturhaus vorstellen." Die Idee, die Vision und die Entstehung. Und wie es mit Leben erfüllt werden soll.

Auftakt zum Jahresfest, welches unter dem Motto "Wir sind Gottes Familie" stand, war der Gottesdienst in der Gefeller Stadtkirche "Unserer lieben Frauen". Der Chor stimmte mit dem Lied "Hallo, hallo, hallo, wenn wir uns treffen, sind wir froh" aufs Fest ein. Um Schuhe ging es im Anspiel der Bewohner des Michaelisstiftes. Skischuh, Wanderschuh, Hausschuh, jeder ist anders und hat eine spezielle Aufgabe. Die Botschaft lautete, dass jeder Mensch etwas anderes gut kann, keiner gar nichts und keiner alles. "Jeder ist einmalig, wertvoll so wie er ist und wird gebraucht. Jeder an seinem Platz. Wir brauchen uns gegenseitig", bekräftigte Oberpfarrer Wolfram Kummer. Manchmal sei es gar nicht so einfach, seine Gabe zu erkennen und zu fördern. Ob im Rechnen, Geschichten erzählen, in der Musik oder etwa im Fußball spielen.

Im Gottesdienst gab es für Sabine Zapf eine überraschende Ehrung. Ihr wurde das Kronenkreuz der Diakonie übergeben. Denn Frau Zapf arbeitet seit vielen Jahren, zunächst in Gefell und nun in der Verwaltung Bad Lobenstein, für das MIchaelisstift und dafür wurde ihr von Dr. Klaus Scholtissek im Namen der Diakonie Deutschland und der Diakoniestiftung gedankt.

Auf dem Areal der Wohnstätten gab es am Samstagnachmittag vielerlei zu erleben. Basteln, Spiele und Musik im Festzelt. Corinna Schirneck und Kati Hellfritzsch von den Vogtlandwerkstätten in Stelzen boten Gemüse und Pflanzen an. Kalender, Bücher und noch viel mehr hatte die Christliche Bücherstube mitgebracht. Clownin Frieda brachte die Leute zum Lachen und Nachdenken. Ein langes rotes Band zog sie aus ihrem Koffer und reichte es den Zuschauern, so dass alle miteinander verbunden waren. Bis es alle war. "Alle, die kein Band haben, nehmen eine Hand. Wir sind ja alle bunt. Dieser Tag ist ganz bunt", sagte sie und brachte die Leute zum Mitmachen, Lachen und Staunen. Viel Freude hatten alle beim Fest, dabei spielte es keine Rolle, ob jemand behindert oder nichtbehindert war. Dem sonnigen Nachmittag folgte ein gemütlicher Abend mit Musik und Lichtern.

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Einladungsflyer/ Programm

Manchmal brauchst du einen Engel - so lautete das Motto des 164. Jahresfestes des Michaelisstiftes Gefell. Hunderte Gäste, aber vor allem Bewohner, Mitarbeitende und Angehörige, aber auch Einwohner von Gefell und der Umgebung waren der Einladung gefolgt. Mit einem Festgottesdienst wurde der schöne Nachmittag begonnen. Dort wurde häufig von Engeln und unserer Vorstellung von Engeln gesprochen. Pastorin Anne-Katrin Kummer sagte in der Predigt, dass jeder ein Engel sein kann, schon indem man für andere da ist, oder wenn man es schafft in anderen das Gute zu wecken. Ganz sicher meinte sie damit auch die Mitarbeitenden der Wohnstätte Michelisstift in Gefell. Denn sie sind für die mehr als 60 Bewohner da und helfen ihnen im alltäglichen Leben.

Für den Gottesdienst hatten Bewohner eine kurze Geschichte eingeübt (Foto). Auch dabei ging es um Engel und um ihre Hilfe für uns, aber vor allem darum, wie wir sie entdecken können und dass wir auf Gott vertrauen können, denn er schickt seinen Engel, wenn ein Mensch Sorgen hat.

Markus Enders stellte sich den Gästen als neu gewählter Vorsitzender der Stiftungsräte Michelisstift Gefell und der Evang. Stiftung Christopherushof vor. Herr Enders ist seit fast 20 Jahren für die Stiftungen aktiv und war bisher Mitglied in den Stiftungsräten. Er hat dort schon viele Entscheidungen mitgetroffen und setzt sich aktiv für beste Bedingungen ein. Er sagte, dass er schon viele Veränderungen miterlebt hat und freut sich deshalb umso mehr, dass das Jahresfest immer wieder eine wunderbare Veranstaltung ist.

Thomas Fügmann, der Landrat des Saale-Orla-Kreises, lobte die moderne Wohnstätte und die Bemühungen für die Bewohner. Er sagte, dass er voll und ganz hinter den Entwicklungen steht und alles gern unterstützt. Das konnten er und Dirk Heinrich, Vorstandsmitglied der Kreisspakasse Saale-Orla, mit einer schönen Überraschung unterstreichen. Sie übergaben im Namen der Sparkassenstiftung 5000 Euro für die Gestaltung der Außenanlagen der Wohnstätte in Gefell. Damit soll erreicht werden, dass auch gehbehinderte Bewohner einen leichten Zugang zu den Außenanlagen haben.

Diese Scheckübergabe war ein guter Schlußpunkt für den Gottesdienst. Am Ausgang gab es für die Besucher einen gebackenen Engel und dann warteten viele Angebote auf dem Gelände des Michaelisstiftes. Verschiedene Verkaufsstände, Bastelangebote, Eis, Kuchen und Gebratenes, aber auch Spiele, Kutschfahrten und Kinderbelustigungen sorgten für einen unterhaltsamen Nachmittag.

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