20 Jahre Diakonie Sozialstation Weida

20 Jahre Diakonie Sozialstation Weida


Festgottesdienst mit Büfett in der Kirche


Vor 20 Jahren ist die Sozialstation in Weida entstanden. Das wurde am Sonntag mit einem Festgottesdienst in der Weidaer Stadtkirche Sankt Marien gefeiert. Deutlich mehr als 100 Gäste waren gekommen, um den schönen Anlass mitzuerleben. Unter ihnen waren der damalige Pfarrer Joachim Schmidt, die erste Pflegedienstleiterin Angelika Loohs, Landrätin Martina Schweinsburg und der stellvertretende Bürgermeister Weidas Karl Goldhan.

Pastorin Christine Schäfer, Pfarrer Martin Schäfer, Pfarrer Axel Kramme, Rektor der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH und der Kirchenchor gestalteten den Gottesdienst.

Dr. Klaus Scholtissek, Geschäftsführer der Saale-Neckar Diakonie gGmbH, Träger der Sozialstation, begrüßte die Gäste und richtete Dank an die 28 Mitarbeiterinnen um Pflegedienstleiterin Ulrike Weiser. Sie betreuen in Weida und in der Region Zeulenroda, Triebes, Langenwetzendorf weit über 100 Patienten. „Sie sind mehr als medizinisches, pflegerisches Personal. Sie sind Botschafterinnen, Tröster, seelischer Beistand. Wir sind stolz auf diese Sozialstation. Ich versichere ihnen, dass wir diese Sozialstation auch weiterhin gut ausstatten, um das Bestehen zu sichern und vielleicht das Angebot erweitern zu können“, sagte Dr. Klaus Scholtissek. Die Saale-Neckar Diakonie gGmbH hat ihren Sitz in Bad Lobenstein. Sie führt auch Sozialstationen in Bad Lobenstein und Saalfeld.

Landrätin Martina Schweinsburg erinnerte an die Zeit vor der Gründung: „1990 war es noch leicht. Im Rat des Kreises gab es zahlreiche Fürsorgerinnen, doch dann entstand in vielen Orten ein Vakuum. Dank Pfarrer Joachim Schmidt ist es in Weida nicht so weit gekommen und bald konnte die Sozialstation von der Kirchgemeinde an einen professionellen Träger, an die Saale-Neckar Diakonie gGmbH übertragen werden. Außerdem konnte dadurch das ehemalige Klinikgelände mit dem Betreuten Wohnen Haus am Semmelweispark zu einem attraktiven Wohnort für ältere Menschen aufgewertet werden.“

Nach dem Gottesdienst war direkt im Kirchschiff zum Anstoßen und Genießen eingeladen. Die Mitarbeiterinnen hatten ein wunderbares Büfett vorbereitet. Unterstützung gab es von der Fleischerei Grimm aus Seifersdorf und der Bäckerei Treibmann aus Crimla. Pflegedienstleiterin Ulrike Weiser erinnerte nach dem Mittagessen an die Anfänge der Sozialstation und war besonders froh einen Brief des ehemaligen Superintendent Werner Hinz verlesen zu dürfen.

Am Nachmittag gab es Führungen im Betreuen Wohnen Haus am Semmelweispark und eine Kaffeerunde mit Bewohnern und Pflegepersonal.


Text und Fotos: Sandra Smailes