Das Goldene Kronenkreuz verliehen


Höchste Ehrung für Roswitha Heerdegen

Roswitha Heerdegen, die langjährige Leiterin des Seniorenzentrums „Maria Martha“ in Blankenhain, wurde in dieser Woche in den Ruhestand verabschiedet. Zu diesem Anlass wurde der überaus engagierten Einrichtungsleiterin das Goldene Kronenkreuz des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland verliehen. Die Ehrung wurde im Rahmen einer Feierstunde von Pfarrer Axel Kramme, Rektor der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein und der Stiftung Sophienhaus Weimar, vorgenommen.


Zur Person

Roswitha Heerdegen ist ihr gesamtes Arbeitsleben lang in der Alten- und Krankenpflege tätig gewesen. Von 1970 bis 1981 hat sie als Krankenschwester im Kreiskrankenhaus Blankenhain gearbeitet und wurde danach Heimleiterin des Kreispflegeheims II.
Ab dem 1.Januar 1993 wurde sie Leiterin der beiden zum Diakonieverbund Weimar e.V. übergegangenen Häuser. Damit begann Ihre diakonische Karriere.
Als das Seniorenpflegeheim Maria Martha im Jahr 2003 eröffnet wurde, wurde sie dort die Einrichtungsleiterin und damit verantwortlich für 51 Bewohner und etwa 40 Mitarbeitende. Inzwischen hat die Einrichtung Platz für 66 Menschen, es gibt einen Seniorenclub und eine Tagesbetreuung für Menschen mit Demenz. Regelmäßig werden Menschen zur Kurzzeitpflege aufgenommen. Ab 1. Juli beginnt ihr Ruhestand. Ihr Nachfolger wird derzeit für seine Aufgaben eingearbeitet.


Danke & Anerkennung

Dr. Klaus Scholtissek, Geschäftsführer der Diakoniestiftung, sagte zur Verabschiedung, dass die Arbeit in der Diakonie einerseits eine ganz normale Arbeit ist, die von vielen gesetzlichen Regelungen normiert ist und durchaus in Höhen und Tiefen besteht, andererseits aber auch eine Arbeit ist, die eine Wurzel und einen Quellgrund hat, der nicht von staatlichen Gesetzen kommt und eben auch nicht Menschenwerk ist.
„Ich darf Ihnen heute und hier im Namen der Geschäftsführung der Diakoniestiftung und der Altenhilfe Sophienhaus sehr herzlich danken für viele Jahre Mitarbeit in der Diakonie. Der diakonische Träger hat seinen Namen mehrfach geändert, es wiederholt Veränderungen gegeben, Sie, Frau Heerdegen haben Ihren Namen nicht verändert. Sie waren über sehr viele Jahre hinweg das Gesicht von Maria Martha. Die Geschichte des Hauses, vor, in und nach der Wende ist zutiefst und bleibend mit Ihrem Namen, mit Ihnen, Frau Heerdegen, verbunden. Haben Sie vielen Dank für alle geleistete Arbeit, für Ihre unermüdliche Zuwendung zu ungezählten Senioren, Angehörigen und Mitarbeitenden!“, so Dr. Klaus Scholtissek zum Abschied.