Einrichtungen sagen Danke

Weimarer Initiative „Glück“ näht Masken für Friedrich-Zimmer-Haus – Danke auch an die Näherinnen in Altengesees und die geduldigen Angehörigen
Die kleine Weimarer Initiative „Glück“, in der sich Frauen aus Thüringen, Syrien und dem Irak zusammengefunden haben, um gemeinsam zu nähen. Sie lernen sich dabei kennen, festigen ihr Deutsch  und erweitern ihre Fähigkeiten im Nähen.
Gegründet wurde die Initiative von Kathleen Wachowski.  Sie lebt ihren ausgeprägten Sinn für Ästhetik und versucht diesen stets mit Funktionalität zu verbinden. Das geschieht mit Kleidung, Möbeln, Alltags-Accessoires, die zum Beispiel an die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung angepasst
sind. In Corona-Zeiten erfüllt die Mund-Nasen-Maske einen hohen Nutzen und soll auch gut aussehen.
Also näht die Initiative „Glück“ nun Masken. In dieser Woche für das Friedrich-Zimmer-Haus, ein Pflegeheim für Menschen mit Demenz, und zwar individuell für jeden Mitarbeiter und für jede Mitarbeiterin mit Initialen versehen.  
Zur Übergabe, welche natürlich allen Abstand- und Hygieneregeln gerecht wurde, war die Freude groß. Die Belegschaft im FZH sagt Danke!  
Danke auch an alle, Näherinnen in den Werkstätten Christopherushof in Altengesees, allen Angehörigen von Heimbewohnern für ihr Verständnis für diese für sie oft schwer ertragbare Situation, ihre Wünsche und die kleinen Präsente an die Mitarbeitenden. Unser Bild: Wir sagen Danke
 

Das Team des Seniorenpflegeheimes Martin-Luther in Erfurt dankt über das Radio und hat dem Sender Antenne Thüringen folgenden Text zur Veröffentlichung gesandt: Heute möchten wir, die Mitarbeitenden des Pflegeheimes Martin Luther Haus aus Erfurt, allen Angehörigen von Bewohnerinnen in Pflegeheimen Danke sagen! Das Pflegeheim Martin Luther Haus in Erfurt ist eine vollstationäre Einrichtung für Menschen mit Demenz. Viele Angehörige, die gerade nicht zu Besuch kommen dürfen, unterstützen uns aber mental durch nette wertschätzende Worte und Gesten -> z.B. Geschenke mit Nervennahrung, durch ihr Vertrauen in unsere Arbeit und die Nutzung alternativer Kontaktideen (über Fenster, Zaun und Telefon usw.).
Besonders macht uns das fast familiäre Miteinander (auch schon vor Corona !)  zu Verbündeten. Denn wir haben ein gemeinsames Ziel: Die uns anvertrauten Bewohner sollen so viel Normalität wie möglich erfahren, dadurch zufrieden und jeden Tag ein bisschen glücklich sein, auch wenn sie ihre Lieben vorübergehend nicht sehen können. Unser Bild: Akkordeon-Musik im Garten