Erste Impfungen im Haus Elisabeth in Ebersdorf

Am Donnerstagmorgen erhielten Bewohner und Mitarbeitende des Hauses Elisabeth die erste der zwei notwendigen Impfungen zum Schutz vor Covid-19. „Wir sind sehr froh, dass es jetzt losgeht.“ sagt Pflegedienstleiterin Franziska Hecklau. „Im Haus leben ausschließlich Menschen mit Demenz. Ein Corona-Ausbruch würde vermutlich schlimme Folgen haben, da unsere Bewohner keine Zimmerquarantäne einhalten könnten und sich das Virus daher sehr schnell weiter verbreiten würde.“

Für die Durchführung der Impfungen war viel vorzubereiten. Erst am 23.12.20 erhielten alle Einrichtungen die für die Beantragung des Impftermins notwendigen Unterlagen vom Thüringer Ministerium für Familie, Soziales und Gesundheit. „Dank der Hilfe engagierter Kollegen gelang es trotz Feiertag alle Formulare auszufüllen, Impfgenehmigungen einzuholen usw., so dass wir den Antrag auf Impftermin für beide Ebersdorfer Häuser noch an Weihnachten stellen konnten. Dass es jetzt so schnell geklappt hat, ist wie ein verspätetes Weihnachtsgeschenk.“ sagt Anja Küfner, Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums.

Die Bewohner und Mitarbeiter des Hauses Emmaus wurden dann am Nachmittag geimpft. Unterstützt wurde das von der Kassenärztlichen Vereinigung beauftragte mobile Impfteam von zwei niedergelassenen Hausärzten, Herrn Dr. Neugebauer und Herrn Dr. Möllmer. Alle hoffen, dass die Impfungen ein erster Schritt für ein irgendwann wieder etwas normaleres Zusammenleben sein können.

Kontakt: Anja Küfner, Tel.: 036651 - 69-130, A.Kuefner@diakonie-wl.de