Gelungener Diakonietag in Rudolstadt

Gelungener Diakonietag in Rudolstadt


Lucie (6) aus Rudolstadt hat ein Maismännchen gebastelt. Finja (4) und Jasmin (7) präsentieren stolz ihren Herbst-Hut aus Papier, bevor sie am Stand des Frühförderzentrums Bad Blankenburg bei einem Griff in die Linsenkiste Süßigkeiten heraus fischen. Rudolstadt. Lucie (6) aus Rudolstadt hat ein Maismännchen gebastelt. Finja (4) und Jasmin (7) präsentieren stolz ihren Herbst-Hut aus Papier, bevor sie am Stand des Frühförderzentrums Bad Blankenburg bei einem Griff in die Linsenkiste Süßigkeiten heraus fischen. Andere Kinder haben Spaß beim Kistenklettern, Kicker-Spielen oder auf Balanciergeräten.

"Wir feiern heut ein Fest" singen die Mädchen und Jungen des Kindergartens "Baum des Lebens" aus Rudolstadt. Tänze und ein eigens für diesen Tag geschriebenes Gedicht folgen. 27 Kinder stehen auf der Bühne. "Wir sind so dankbar, dass die Eltern unsere Arbeit so unterstützen und heute hier mit ihren Kindern dabei sind. So verstehen wir Miteinander. Es freut uns, dass wir auf diese Weise nicht nur als Kindergarten, sondern auch als Diakonie Interesse erfahren", sagt Gudrun Fischer, die Leiterin der Einrichtung. Die Erwachsenen verfolgen das Treiben und kommen miteinander ins Gespräch. Am Stand des Allee-Cafés bieten Susanne Brand und ihre Kollegin alte Bücher und Süßes an. "Unser selbst gebackener Kuchen ist schon lange alle. Genauso wie die selbst gemachte Johannisbeermarmelade", sind auch sie zufrieden.

An etwa einem Dutzend Ständen wurde am Sonnabend auf dem Rudolstädter Markt über die Angebote diakonischer Einrichtungen verschiedener Träger, darunter neben dem gastgebenden Diakonieverein Rudolstadt auch die Diakoniestiftung Weimar-Bad Lobenstein, informiert. "Wir sind froh, dass wir als Diakonie auf diesem Wege die Menschen interessieren konnten, egal ob sie gezielt gekommen oder beim Einkaufen zufällig auf uns aufmerksam geworden sind", zieht Hans-Jürgen Günther, Geschäftsführer des Diakonievereins Rudolstadt, ein positives Resümee des Vormittags. "Für uns war es ein Erfolg. Ich denke, das spricht auch für das Zusammenleben in dieser Stadt."


Heike Enzian / 19.09.11 / OTZ