Große Resonanz auf unseren Kongress!

„Wir haben wenig Zeit, wenn es um das Klima geht, deshalb wollen wir darüber reden, festlegen was zu tun ist und handeln“, diese Worte von Henrich Herbst, Superintendent des Kirchenkreises Weimar und Vorsitzender unserer Aufsichtsgremien, standen am Anfang den elften Sozialkongresses der Diakoniestiftung. Namhafte Gäste, unter ihnen Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, und Christoph Stolte, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland, waren der Einladung gefolgt, in das Landgut Holzdorf zu kommen. Unser Spitzenverband, die Diakonie Deutschland, hat allen Diakonieträgern ein ambitioniertes Ziel ins Aufgabenheft geschrieben: Klimaneutralität bis zum Jahr 2035. 
Was sind die Ziele, die wir mit dem Kongress erreichen wollen?
Wir wollen voneinander lernen. Wir wollen über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Große Ziele erreichen wir eben nicht mit Solotänzen, sondern nur im klugen Miteinander aller verfügbaren Kompetenzen und Ressourcen. 
Wir wollen aufmerksam machen: Nachhaltigkeit darf nach unserem Verständnis nicht nur auf Klimaneutralität fokussiert werden. Soziale Teilhabe für alle Menschen gehört mitten hinein in die Debatten um nachhaltiges Leben und Wirtschaften. Wie lässt sich Nachhaltigkeit im Interesse der Teilhabe von Menschen finanzieren – z.B. angesichts der extremen Kostenzuwächse beim Bauen? Nachhaltigkeit muss deshalb auch neu in den Sozialgesetzbüchern verankert werden. 
Wir wollen neue Kooperationen suchen, um Nachhaltigkeit und Teilhabe zielgenau ansteuern und verbessern zu können.
Zum Kongress aus Berlin angereist ist Ute Welty, freie Journalistin und Moderatorin, zum Beispiel im Deutschlandfunk Kultur, und Mitglied im Vorstand der Bundespressekonferenz: Sie moderierte diesen Kongress souverän – zusammen mit Frieder Weigmann, Pressesprecher der Diakonie Mitteldeutschland. 
Die Podiumsdiskussion bestritten Gäste aus Diakonie, Verwaltung, Politik und Wirtschaft: Yvonne Helmbold, Vorstandsvorsitzende der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Weimar e.G., Peter Kleine, Oberbürgermeister der Stadt Weimar, Paul K. Korn, Geschäftsführer Lichtenauer Mineralquellen, Yvonne Lautenschläger, Fachbereichsleiterin Soziales, Jugend, Gesundheit des Saale-Orla-Kreises, Ulrich Lilie, Präsident Diakonie Deutschland, Oberkirchenrat Christoph Stolte, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland.

Der Sozialkongress der Diakoniestiftung wurde zum ersten Mal digital für jede und jeden übertragen. Im Landgut Holzdorf waren neben den Diskussions- uns Podiumsteilnehmern 20 Gäste zusammengekommen, mehrere hundert verfolgten die Veranstaltung am Rechner, waren per Live-Stream zugeschaltet.

Um nah an den Einrichtungen und Themen der Diakoniestiftung zu sein, wurde im Vorfeld ein 12-minütiger Film aufgenommen, der die bereits beschrittenen Wege zur Nachhaltigkeit und zur Teilhabe aller Menschen in den Einrichtungen unseres Diakonieverbundes  zeigt >>> zum Film 

Unser herzlicher Dank gilt allen Sponsoren, deren Unterstützung diesen Kongress erst möglich gemacht hat:  >>> unsere Sponsoren 

zum Thema:
Nachhaltigkeit von Anfang an gedacht, ein Beitrag von Katrin Stölzel, Dienstbereich Technik/  Ansprechpartnerin Energieversorgung im Diakonieverbund  

diakonal - das Jounal der Diakoniestiftung mit dem Titel: Nachhaltigkeit & Teilhabe