Skulpturenausstellung im Holzdorfer Park

Nach fünfzehn Jahren „Skulptur.Weimar“ gibt die Kuratorin Elke Gatz-Hengst (Galerie Profil Weimar) der von ihr initiierten Ausstellungsreihe als „Neue.Skulptur.Weimar“ ein anderes Gesicht.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein zeigt sie Exponate in der Innenstadt, im KulturBahnhof Weimar und nun auch im Park des Landgutes Holzdorf.

Gezeigt werden Arbeiten von Beate Debus, Ulrich Eißner und Konstanze Feindt Eißner.


Zur Ausstellung im Holzdorfer Park

Nachdem im vergangenen Jahr zwei der dem Park verbliebenen Kalksteinplastiken Joseph Heises mit Hilfe privater Spenden durch den Weimarer

Verein „Grüne Wahlverwandtschaften“ gereinigt und restauriert werden konnten, wurden nun auf den zum Teil noch vorhandenen Sockeln neue Arbeiten der Dresdner

Bildhauerin Konstanze Feindt-Eißner aufgestellt. Nach Holzdorf hat sie elf Werke aus Sächsischem Sandstein mitgebracht, zumeist lebensgroße Figuren, Paare oder Torsi.

Den Arbeiten von Konstanze Feindt-Eißner treten zwei Werke von Ulrich Eißner zur Seite, der auch den KulturBahnhof Weimar mit einer Skulpturengruppe ausstattet. Im

Werk von Ulrich Eißner fällt vor allem die ungewöhnliche Vielfältigkeit der verwendeten Materialien ins Auge. Die bis zu viereinhalb Meter hohen Arbeiten kommentieren in

ihrer prototypischen Ausformung auf vielfältige Weise die Grundlagen unseres Zusammenlebens.

Am Theaterplatz und vor dem Wittumspalais zeigt die „Neue.Skulptur.Weimar.2014“ zwei Bronzen von Beate Debus. Die beiden ausgestellten Werke, „gegenläufiger Tanz“

und „exzentrischer Tanz“, zeigen besonders gut, wie Debus‘ Kunst die Grundlagen körperlicher wie seelischer Regungen reflektiert.


Mehr zur „Neue.Skulptur.Weimar.2014“ und der Galerie Profil finden Sie hier.