Stiftungspreis geht an Diakoniestiftung

Stiftungspreis geht an Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein


Menschen mit Behinderung in sozialen Berufen geschult


„Bisher konnten Menschen mit Behinderung in technischen und handwerklichen Berufen ausgebildet und eingesetzt werden. Dank des Projektes HELP (Helfen mit Elementarem Leistungsprofil) wurden bei uns erstmals drei Menschen mit Behinderung im sozialen Bereich weitergebildet“, sagt Marco Achard, der Leiter des Centrum Berufliche Bildung der Werkstätten Christopherushof.

Für diese innovative Arbeit hat die Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH am 1. April den Thüringer Stiftungspreis erhalten.

Das Centrum Berufliche Bildung ist die Vorbereitung zum Werkstattbesuch für Menschen mit Behinderung. Derzeit werden 50 Frauen und Männer in Altengesees, Bad Lobenstein und Saalfeld betreut. Sie werden nach dem Besuch einer Förderschule, aus gesundheitlichen Gründen oder im Zuge einer Reha-Maßnahme für die Beschäftigung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung vorbereitet. Sie durchlaufen dabei verschiedene Bereiche, um ihre Fähigkeiten und Interessen herauszufinden.

Mit dem Projekt HELP konnten nun erstmals soziale Berufe angeboten werden. „Wir haben das Projekt gemeinsam mit dem Diakonischen Bildungsinstitut Johannes Falk (DBI) in Eisenach und Legefeld-Holzdorf und anderen diakonischen Trägern in Thüringen umgesetzt. Insgesamt wurden sieben junge Menschen gefördert. Die drei Teilnehmer der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH arbeiteten als Beschäftigter Gruppenleiter im Förderbereich der Werkstätten in Altengesees, im Frühförderbereich in Bad Blankenburg und in der Tagesstätte für Menschen mit Behinderung Bad Lobenstein.

Die theoretische Ausbildung hat im DBI in Holzdorf stattgefunden und umfasste über den Zeitraum von zehn Monaten 10 Wochen Blockunterricht und praktische Ausbildung.


Text: Sandra Smailes