Zehn Jahre kirchliche Trägerschaft

Zehn Jahre kirchliche Trägerschaft


Kindergarten Zwergenparadies feiert Jubiläum mit zahlreichen Gästen



Leutenberg blickt auf eine fast 100-jährige Kindergarten-Tradition zurück. „Mir bekannte Aufzeichnungen schreiben von einem Kindergarten im Jahr 1915“, sagt Roswitha Paschold, Leiterin des Kindergartens. Vor zehn Jahren ging der Kindergarten in evangelische Trägerschaft über. Das Jubiläum wurde am vergangenen Donnerstag mit Kindern, Eltern und vielen Gästen gefeiert.


Der Festtag begann mit einem kindgerechten Gottesdienst unter Leitung von Pfarrer Reinhard Zimmermann in der Leutenberger Kirche. Roswitha Paschold, die Leiterin der Kindertageseinrichtung hatte gemeinsam mit Kindern, Erziehern und Betreuerinnen ein ansprechendes Programm vorbereitet.


„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.“ Mit diesen Worten begrüßte Rainer Neumer, Geschäftsführer der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein die Gäste im Festgottesdienst und beschrieb damit den Weg der Kinder, Erzieherinnen und Betreuerinnen in der Leutenberger Kindertageseinrichtung. Mit der Übernahme der Trägerschaft 2001 durch die Evangelische Stiftung Christopherushof galt es zunächst religionspädagogische Ansätze ins Konzept der Einrichtung zu integrieren. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde vor Ort habe nun der christliche Glaube seinen Platz im Alltag der Einrichtung gefunden, so Rainer Neumer. Im Jahr 2009 gingen Anteile in die Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH über und seitdem gehört der Kindergarten zur Diakoniestiftung. Im Kindergarten Zwergenparadies werden gegenwärtig 64 Kinder betreut. Platz wäre für 78 Mädchen und Jungen. Das evangelische Konzept wird mit regelmäßigen Ritualen gelebt und auch in verschiedene Gelegenheiten, wie Festtage und Jahreszeiten eingebunden.


Im Anschluss an den Festgottesdienst gab es eine Führung durch das zukünftige Objekt. Durch die baulichen Veränderungen befinden sich der evangelische Kindergarten und Leutenbergs Grundschule dann unter einem Dach. Geplant ist der Umzug zum Jahresende. Am Nachmittag ließen die Kinder mit ihren Eltern Luftballons steigen, an denen Namenskärtchen mit der Aufforderung zur Rückantwort hingen. „Das Kind, dessen Luftballon den weitesten Weg zurücklegt, erhält eine kleine Überraschung“, so Roswitha Paschold. Außerdem kam die Medizinische Fachschule aus Saalfeld mit neun Schülern zu Besuch. Die Jugendlichen führten Märchen auf, welche die Kinder erraten sollten. Bei Kaffee und Kuchen ergaben sich viele gute Gespräche und neue Bekanntschaften.


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Text/Fotos: Diana Oertel