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Herderförderpreis für Studierende

Der Herderförderpreis wird vom Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Weimar, dem Sophien- und Hufelandklinikum Weimar und der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein im Gedenken an Herder ausgelobt und zum Empfang von Kirche und Diakonie anlässlich des Herdergeburtstages verliehen.

Gesucht werden fachlich oder künstlerisch innovative Initiativen, Arbeiten und Projekte aus allen Lebensbereichen, die auf den Spuren Johann Gottfried Herders den Zusammenhang von menschlicher Erfahrung und christlichem Glauben auf der Höhe der Zeit ins öffentliche Gespräch bringen.

Für Studierende gilt, dass die Arbeiten im Rahmen des Studiengangs entstanden sein können oder extra für die Ausschreibung angefertigt werden können.

Die Ausschreibung richtet sich sowohl an junge Erwachsene und Jugendliche, die sich in einer Ausbildung oder im Studium befinden, als auch an Schulklassen, Projekte oder Vereine.

Für die Auszeichnung besonders geeignet sind Projekte, die sich gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen stellen und kreative und nachhaltige Lösungsansätze entwickeln.

Eine Bewerbung für den Herderförderpreis kann bis zum 15. Juli jeden Jahres beim Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Weimar eingereicht werden (kirchenkreis.weimar@ekmd.de).

Der Herderförderpreis ist mit 2.000 € dotiert. Die Jury des Herderförderpreises kann einen Hauptpreis und Anerkennungen vergeben.

Susann Ludwig
Assistentin der Geschäftsführung

Bayerische Str. 13
07356 Bad Lobenstein
Tel.: 036651 - 3989-1010
Fax: 036651 - 3989-1009

Mail: S.Ludwig@diakonie-wl.de

Download: vCard


Christin Sperling/ Mechthild Köditz
Sekretariat der Evangelisch-Lutherischen Superintendentur Weimar

Herderplatz 8
99423 Weimar
Tel.: 03643 - 805840
Fax: 03643 - 8058419

Mail: kirchenkreis.weimar@ekmd.de

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2023: Kinder - und Jugendzirkus Tasifan: Mit seinen Angeboten ermöglicht der Kinder- und Jugendzirkus jungen Menschen ihren eigenen Zirkus selbstständig zu gestalten. Somit erfahren sie einen hohen Grad an sozialer Anerkennung, Selbstbewusstsein und Integration in die Gemeinschaft. Durch das gemeinsame Zirkusmachen und die Präsentation werden Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung gefördert. Eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung eines Individuums oder einer Projektgruppe steht nachhaltig für eine Persönlichkeit oder eine Gruppe, deren Selbstbild davon geprägt ist, überzeugt zu sein, Ziele durch eigene Anstrengung erreichen zu können. Erfolgreich zu werden durch die Erfahrung des eigenen Tätigseins und das Engagement in einer Gruppe stärkt die Persönlichkeit und das Wir-Gefühl nachhaltig und macht sie resistent gegenüber demokratiefeindlichen Einflüssen. Unsere Gesellschaft hat das mehr denn je dringend nötig.

2022: Musikakademie des Verein Escola Popular in Weimar: Die Escola Popular ist ein soziokulturelles Zentrum und Netzwerk zwischen aktiven Gruppen an verschiedenen Orten. Sie gilt als „Schule für alle“ sowie „Schule von unten“ und ist ein gemeinnütziger Verein sowie ein selbstständiges Werk der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Im Angebot sind auch Samba-Percussion und Capoeira. Gruppen gibt es in Thüringen (Weimar, Erfurt, Arnstadt, Sonneberg), Sachsen-Anhalt (Halle/Saale, Hettstedt, Brücken, Sangerhausen, Mansfeld), und Sachsen (Leipziger Land) sowie in Polen (Łódź) und Brasilien (Curitiba). Die Angebote richten sich an Schulen, Bildungseinrichtungen, Kirchenkreise und alle Interessierten.

2021: Helena Funk, Leipzig, sowie Hanna Hoffmann und Jonas Dippon, beide Weimar:  Der Herder-Förderpreis ging in diesem Jahr zur Hälfte an Helena Funk und zur anderen Hälfte an Hanna Hoffmann und Jonas Dippon. Die Masterarbeit von Helena Funk an der Uni Leipzig nimmt Bezug auf Herders Schrift zum Sprachursprung. In Kenia untersuchte sie, in welcher Sprache sich dort Menschen unterschiedlicher sozialer Milieus in unterschiedlichen Situationen bedienen. 
Die künstlerische Arbeit "Kritische Wälder '21" von Hanna Hoffmann und Jonas Dippon verbindet Bibeltexte, Zitate Herders, Orgelkompositionen sowie Licht- und Videoeinstallationen an Herders Wirkungsort, der Stadtkirche Weimars. 

2019: Friederike Bücherl, Weimar: Studentin an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar, für ihre Arbeit mit dem Titel „Musikalische Transkulturation am Beispiel von aktueller Chormusik in der lutherischen Kirche in Tansania“. Die Bachelorarbeit von Friederike Bücherl beschäftigt sich mit aktueller Kirchenmusik der lutherischen Kirche in Tansania und setzt sich mit dem Phänomen der kulturellen Einflussnahme auseinander.

2018: Christian Andrés Parra Sanchez, Kolumbien: Absolvent der Burg Giebichenstein/ Kunsthochschule Halle, für seine Abschlussarbeit „Gegenstand“ gegen Xenophobie, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in der heutigen globalisierten Gesellschaft

2017: Hanna Schmal, Weimar: Absolventin der Hochschule für Musik „Franz Liszt“, für ihre Masterarbeit „Der Gregorianische Choral im Musikunterricht“

2016: Mariano González, Brasilien, Student an der Weimarer Hochschule für Musik, für seine Bachelorarbeit "Musik und Eucharistie bei Girolamo Frescobaldi und Olivier Messiaen"

2015: Kinderclub Kramixxo und den Jugendclub Waggon: sehr erfolgreich laufende Kinder- und Familienprojekte

2014: Jonathan Schöps, Weimar: "Gottes Bilder - Visualisierung des Unsichtbaren"

2013: Tina Bellmann, Göttingen: "Herders theologische Anthropologie. Ein Vergleich zwischen Herders Sprachursprungsschrift und seiner Auslegung von Gen 1-3"

2012: Jörg Brinkmann, Weimar: "plug & pray"

2011: Marco Lemme, Weimar: "Kirchenmusik, Kirchenmusiker und kirchenmusikalische Ausbildung in Weimar im 19. und 20. Jahrhundert"

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Kontakt

Christin Sperling/ Mechthild Köditz
Sekretariat der Evangelisch-Lutherischen Superintendentur Weimar

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Fax: 03643 - 8058419

Mail: kirchenkreis.weimar@ekmd.de


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