Schwestern- und Bruderschaft der Stiftung Sophienhaus Weimar

Das als Ausbildungsstätte, Krankenhaus und Heimathaus für die Schwesternschaft gebaute Mutterhaus ist bis heute das Zentrum der Sophienhausschwestern- und Bruderschaft. Hier befinden sich außerdem Konferenz- und Tagungsräume, sowie die Mutterhauskapelle. In dieser versammelt sich die Sophienhausgemeinde regelmäßig zu Gottesdiensten, Andachten, Friedensgebeten und Kasualferien.

Unser Büro gibt Ihnen gern weitere Informationen:

Montag und Mittwoch 10:00 - 13:00 Uhr
Donnerstag 12:30 - 15:30 Uhr

Axel Kramme
Rektor

Humboldtstr. 14
99423 Weimar
Tel.: 03643 - 2410-100
Fax: 03643 - 2410-123

Mail: A.Kramme@diakonie-wl.de

Download:  vCard

Die Schwestern- und Bruderschaft fühlt sich den hilfesuchenden Menschen in ihren körperlichen, seelischen und sozialen Beeinträchtigungen verpflichtet. Zu diesem diakonischen Dienst befähigt sie Menschen durch Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie seelsorgerliche und geistliche „Zurüstung“.

Deshalb gehören zur Gemeinschaft neben professionell Pflegenden auch Angehörige anderer sozialer, pädagogischer und theologischer Berufe.

Die Schwestern- und Bruderschaft trägt als Bestandteil der Stiftung Sophienhaus Weimar die Arbeit der Stiftung und der mit ihr verbundenen Gesellschaften verantwortlich mit. Sie gehört dem Zehlendorfer Verband für evangelische Diakonie an.

Leitvers und Brosche der Gemeinschaft

Und dienet einander, ein jeglicher
mit der Gabe, die er empfangen hat,
als die guten Haushalter der
mancherlei Gnade Gottes."
1. Petrus 4.10

nach oben

Die Schwestern- und Bruderschaft des Sophienhauses Weimar wurde 1875 von der Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach gegründet. Bevor 1886 das Mutterhaus mit Krankenstationen gebaut wurde, arbeiteten die Schwestern in der Gemeindepflege sowie in städtischen Krankenstationen.

Seit 1906 werden in der eigenen Krankenpflegeschule Schwestern mit staatlicher Anerkennung ausgebildet. Für einige Jahre erhielten auch Säuglingsschwestern und Fürsorgerinnen im Sophienhaus eine abgeschlossene Ausbildung. In ihrer Blütezeit – in den 30er bis 50er Jahren – gehörten der Schwesternschaft rund 300 Schwestern an. Sie arbeiteten in Gemeinden in ganz Thüringen, in Alters- und Pflegeheimen sowie in Städtischen Krankenanstalten und in eigenen Krankenhäusern in Weimar und Kaltennordheim.

Seit 1975 stehen die Schwestern nicht mehr im genossenschaftlichen, sondern im Einzelvertrag. Im Jahre 1986 wurde die Aufnahme von Brüdern in die Gemeinschaft möglich. In einem Altersheim beim Mutterhaus werden Feierabendschwestern betreut. Aus strukturellen Gründen ist das Sophienhaus in seiner Krankenhausarbeit – gemeinsam mit den Weimarer Hufelandkliniken – heute im Klinikumsneubau des Weimarer Sophien- und Hufeland- Klinikums. Dort ist auch die Krankenpflegeschule.

Zurzeit gehören 68 Schwestern und Brüder zur Gemeinschaft. 20 Krankenpflegeschülerinnen und Krankenpflegeschüler sind lose angeschlossen. Seit 1968 arbeitet eine kleine Gruppe von Schwestern des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf mit in unserem Haus.

Unser Anliegen ist es heute, eine aufgeschlossene diakonische Gemeinschaft zu pflegen und uns gegenseitig mit dem Wort Gottes und seinen Sakramenten zu stärken. Das Mutterhaus ist Heimat für unsere Schwestern im Feierabend und zentraler Treffpunkt für die auswärtigen Schwestern.

nach oben

Kontakt

Büro Schwestern- und Bruderschaft

Trierer Str. 2
99423 Weimar
Tel.: 03643 - 2410-170
Fax: 03643 - 2410-123

Mail: Schwesternschaft@diakonie-wl.de

 


Spendenkonto

Sparkasse Mittelthüringen
IBAN: DE468205100003010108 70
BIC: HELADEF1WEM
Verwendungszweck: Stiftung Sophienhaus Weimar