Vor 25 Jahren wurden in Bad Lobenstein die Werkstätten Christopherushof eröffnet. Der Standort ist schnell gewachsen und zu einem Ankerpunkt in der Eingliederungshilfe geworden. Heute arbeiten hier etwa 100 Menschen mit Handicaps in verschiedenen Bereichen: Metallbearbeitung, Zigarrenmanufaktur, Palettenreparatur, Gartengruppe, Montage und Verpackung. Seit 25 Jahren wird das Ziel verfolgt, die Fähigkeiten und Wünsche jeder einzelnen Person im Rahmen der Möglichkeiten aufzunehmen und zu stärken. Das ist ein schöner Anlass, froh und dankbar ein großes Fest mit vielen Gästen zu feiern.
Dr. Klaus Scholtissek, Vorsitzender der Geschäftsführung der Diakoniestiftung, begrüßte die Gäste herzlich und blickte auf 25 Jahre voller Entwicklung, Wachstum und gemeinsamer Erlebnisse zurück. Besonders hob er die vielen Menschen hervor, die an diesem Standort gearbeitet haben, sowie die Partnerschaften mit Firmen in der Region. Ein besonderer Dank ging an den früheren Geschäftsführer Norbert Hetterle für seinen Mut und seine Ideen bei der Gründung des Standorts.
„Geprüft und für sehr gut befunden“ – passend zur Jahreslosung der Evangelischen Kirche können die Werkstätten Christopherushof mit diesem Prädikat gekennzeichnet werden. Das sagte Rektor und Geschäftsführer Ramón Seliger zur Andacht am Festtag anlässlich der Jubiläumsfeier mit den Werkstattbeschäftigten, Vertretern der Stadt Bad Lobenstein, Partnern aus der Wirtschaft, ehemaligen Beschäftigten und Mitarbeitenden, Angehörigen und Freunden.
Dr. Klaus Scholtissek nutzte das Fest, um den neuen Werkstattleiter Christfried Kerst als erfahrenen Diakoniker, als erfahrenen Kollegen in leitenden Aufgaben im Bereich der Werkstätten im Diakonieverbund, zuletzt langjährig in den Saalfelder Werkstätten, vorzustellen. Rektor Ramón Seliger segnete ihn für seine neuen Aufgaben.
Die Werkstatt im Unterlemnitzer Gewerbegebiet ist im Jahr 2000 entstanden, um zunächst Menschen mit psychischer Erkrankung ein Angebot zur Tagestruktur machen zu können. Nach und nach sind verschiedene Arbeitsbereiche hinzugekommen. Eine rasante Entwicklung hat Fahrt aufgenommen und so sind binnen kurzer Zeit Arbeitsplätze für etwa 100 Menschen mit Handicaps entstanden. Bettina Schmidt, Vorsitzende der Geschäftsbereichsleitung Eingliederungshilfen, erinnerte im Rückblick an diese spannende Zeit. Sie dankte den vielen Wegbegleitern, die dieses Angebot möglich gemacht haben. Langjährige Werkstattbeschäftigte wurden geehrt. Werkstattrat Marco Wolf nutzte die Gelegenheit, zu den Gästen zu sprechen.
Während es ganzes Festes sorgten die Trommelgruppe Kongas und die Band Dreiklang für musikalische Unterhaltung. Es gab an verschiedenen Stationen Herzhaftes zum Mittagessen, Getränke an einer Sommerbar, Eiskreationen der Eismanufaktur aus Holzdorf sowie Kuchen aus der Christo-Bäckerei in Altengesees. Am Kreativtisch des Christo-Ateliers war zum künstlerischen Gestalten geladen und natürlich wurden sämtliche Werkstattbereiche im Rundgang vorgestellt.
Ein Fest, das vielen gewiss lange in Erinnerung bleiben wird und Ansporn für die kommende Zeit sein kann.
> Zum MDR-Thüringen-Beitrag, 19. Mai 2025
> Zum OTZ-Artikel, 20. Mai 2025
> weitere Informationen zu den Werkstätten Christopherushof
Text/ Bilder: Sandra Smailes































