Hohe Ehrung für Weimarerin

Hohe Ehrung für Weimarerin


Bundespräsident Joachim Gauck hat am 7. März 2013 in Schloss Bellevue 33 Bürgerinnen mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Anlass ist der Weltfrauentag. Der Bundespräsident würdigte damit beispielhaft das gesellschaftliche Engagement von Frauen und ihre herausragenden Leistungen etwa in der Kultur, der Wirtschaft und der Wissenschaft. Die Ordensträgerinnen sind im Alter zwischen 37 und 89 Jahren und stammen aus allen 16 Bundesländern.

Am Nachmittag empfing der Bundespräsident zudem Vertreterinnen der führenden Frauenverbände Deutschlands zu einem Gespräch. Dabei ließ er sich über Ideen und Wege informieren, wie sich die Benachteiligungen von Frauen im Erwerbsleben abbauen lassen.

Das Verdienstkreuz am Bande erhielt unter anderem Asta-Sybille Schröder aus Weimar. Gemeinsam mit anderen gründete die Ärztin 1990 den Kreisverband Weimar der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), den sie seither als Vorstand leitet. Im Jahr 1997 wurde Asta-Sibylle Schröder zur Vizepräsidentin der JUH gewählt und bis heute mehrfach in diesem Ehrenamt bestätigt. Mit fachlichem Engagement und hohem Zeitaufwand widmet sich Asta-Sybille Schröder darüber hinaus dem von ihr initiierten Projekt Anpassungsjahr für Ärzte aus Nicht-EU-Staaten. Nach einem von ihr entwickelten Konzept werden gut ausgebildete Mediziner aus Nicht-EU-Staaten sprachlich, kulturell, sozial und fachlich auf ein Berufsleben in Deutschland vorbereitet. Über 200 dieser Ärzte leisten in Thüringen heute einen wichtigen Beitrag zur Fachärzteversorgung. Asta-Sybille Schröder ist außerdem aktives Mitglied des Stiftungsrates des Michaelisstift Gefell.


Quelle: www.bundespraesident.de, Foto: dpa Picture-Alliance