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Was den Christomarkt so beliebt macht

Weihnachtsmärkte gibt es schon genug. Lasst uns etwas anders versuchen! So ähnlich waren die Gedanken von Bettina Schmidt, Geschäftsbereichsleiterin Eingliederungshilfen der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein, als Mitarbeitende und Beschäftigte vor Jahren immer wieder drängten, wir wollen einen Adventsmarkt in der Vorweihnachtszeit veranstalten.
So kam die Idee für den Christomarkt am Martinstag oder drum herum. Was 2016 zum ersten Mal gestaltet wurde, ist ein großer Erfolg und wächst von Jahr zu Jahr. „Wir verbinden das Martinsfest mit Vorfreude auf die nahe Adventszeit und schaffen damit einen Lichtpunkt, etwas Schönes in der trüben Jahreszeit“, sagt Bettina Schmidt. 
Dazu gehören von Anfang an das Laternen basteln und ein Lampionumzug durch das Dorf mit Martinsandacht in der Altengeseeser Kirche. Berührend für Groß und Klein. 

Am Samstag war es wieder so weit: Christomarkt in Altengesees, von nah und fern, eigentlich aus ganz Thüringen, kamen Gäste, um sich von den vielen Ständen und Ideen verzaubern zu lassen.    
Schließlich gibt es in Altengesees sämtliche Gewerke und wunderbare Produkte, von vielen fleißigen Händen an einem Ort: Töpferwaren, wie Teetassen, Keksteller, die verzierten Pflanztöpfe, Glocken und Geschenkanhänger. Beliebte Textilwaren sind originelle Lichterketten, kuschlige Kissen, gefilzte Früchte und Sterne, auch kleine und große Taschen. Holzarbeiten vom Stern zum Vogelhäuschen, Kalender, dekorative Türkränze, moderne und traditionelle Adventsgestecke, Weihnachtskrippen to go im Glas und in verschiedenen Formen. 
An mehreren Ständen, verteilt auf den Hof, bieten die einzelnen Werkstätten ihre Produkte an. Sie zeigen damit, was möglich ist, wenn Menschen mit Behinderung unter fachlicher  Anleitung tätig sind, sie gestalten dürfen, was ihnen liegt und Freude bereitet.

Auch die Christo-Bäckerei lag mit ihrem Angebot richtig, hat den Geschmack der Gäste getroffen: Martinshörnchen teilen, Stollen, Gebäck und Lebkuchen kosten, dazu einen guten Kaffee und frischen Kuchen - später Brot und Brötchen mit nach Hause nehmen. Die Verkäuferinnen im Hofladen hatten alle Hände voll zu tun. Der Detscherofen, wie immer ein Besuchermagnet. 
Der Stand der Christo-Zigarrenmanufaktur ist zu allen Festen ein beliebter Treffpunkt. Sehen, wie Zigarren gerollt werden, den Tabak riechen und Geschenke kaufen, das erleben Susann Link und ihr Team immer wieder. 
„Wer nach Altengesees kommt, der will genießen“, Küchenchef Ralf Gernhardt und sein Team hatten alle Hände voll zu tun. Pilzpfanne, Kürbisragout, Christo-Bratkäse, Burger, Crepes, gebackene Apfelringe und so einiges mehr, gab es zu probieren. Glühwein oder Quittenpusch ausschenken, überall war viel zu tun. Tischlermeister Frank Müller und Yvonne Höhn vom Berufsbildungsbereich aus Saalfeld haben das Küchenteam wie auch viele andere Mitarbeitende verschiedener Standorte der Diakoniestiftung beim Verkauf unterstützt. Sie sind sich einig, nicht nur die guten Waren, das besondere Angebot, sondern vor allem Freundlichkeit und zufriedene, dankbare Menschen machen den Christomarkt zu etwas besonderem.

Text/ Bilder: Sandra Smailes