Die Gemeinschaftsaktion „Zu Tisch bei Jakob – essen, trinken, Wärme schenken“ der Kirchengemeinde Weimar und Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH erhielt den Mitteldeutschen Fundraisingpreis 2025, dotiert mit 1.000 Euro.
Die Preise wurden beim 22. Mitteldeutschen Fundraisingtag an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena vergeben. Aus allen Bewerbungen waren im Vorfeld drei Projekte ausgewählt worden. Die Teilnehmenden des Fundraisingtages ermittelten die Platzierungen mittels Direktabstimmung.
Zur Aktion "Zu Tisch bei Jakob" in Weimar waren Menschen in zwei Wintermonaten auf ein warmes Mittagessen an einen schön gedeckten Tisch und ein nettes Gespräch in den Jakobsaal eingeladen. Nach dem Prinzip „Einmal Essen macht zweimal satt“ zahlten einige drei Euro, andere geben sechs Euro oder mehr. „Das Projekt bringt Menschen unterschiedlichster sozialer Schichten, Einkommen und Lebenssituationen an einen Tisch. Der Arbeitsuchende kann dem Architekten aus seinem Leben berichten, die einsame Rentnerin trifft die Mama mit vier Kindern“, heißt es dazu. Mehr als 30 Ehrenamtliche halfen aktiv. Für Online-Spenden wurde direkt in einem Gottesdienst geworben, mehr als 10.000 Euro kamen zusammen. > Mehr zur Spendenaktion
Die Fundraisingpreise hatte der Verein FundraisingForum ausgeschrieben. Bewerben konnten sich Vereine, Initiativen und Einzelpersonen mit interessanten Fundraising-Ideen, die sich für das Gemeinwohl engagieren, in Mitteldeutschland aktiv sind und Unterstützung benötigen.
Der zweite Platz und damit 500 Euro gingen an die Freiwilligen-Agentur Halle mit der Aktion „Stadtgrün statt Geschenke“. Über 300 Euro für Platz 3 kann sich der Verein „Balilwana“ aus Eisenach mit seiner Aktion „Laufen um jeden Stein“ freuen. Einen Sonderpreis über 200 Euro erhielt das Evangelische Seniorenbüro Frömmstedt für das Projekt „Mit dem Land-Mobil auf dem Land mobil machen“. Zudem wurde zum ersten Mal ein Sonderpreis für Schülerinnen und Schüler verliehen: Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro ging an die Freie Montessorischule Huckepack aus Dresden, die sich mit der Aktion „27 Klassen wollen einen Sportplatz“ beworben hatte.
Hintergrund:
Mit Hilfe des Fundraisings werden Unterstützer für gemeinnützige Projekte und Organisationen gewonnen. Fundraising versteht sich als „Kunst, Gunst zu gewinnen“. Die Bezeichnung geht auf die englischen Begriffe „fund“ (für Schatz oder Kapital) und „to raise“ (heben oder beschaffen) zurück.
Weitere Informationen im Internet: www.fundraisingforum.de
Rückfragen und Kontakt: Rektor Ramón Seliger, Tel.: 0160 - 97387904, Mail: R.Seliger@diakonie-wl.de



